aufgewachsen mit der freien szene der hildesheimer kulturwissenschaftler und ausgebildet an der ernst busch in berlin, bewegt sich meine theatrale suche zwischen postfiktionalem figurentheater und projektorientiertem, thematisch fokussiertem arbeiten. während des regiestudiums an der theaterakademie hamburg, haben sich beide bereiche mehr und mehr verbunden und sind ausgehend von aufgaben der schule performative stückuntersuchungen (penthesilea 1170ff./endstation wirklichkeit/der fremde) genauso enstanden, wie freie mit schauspielern erarbeitete themenbezogene projekte (hildegardsgarten/täter/liebe07). in beiden fällen steht neben dem thema immer der darstellungsvorgang an sich, form und erzählweise der jenseits von klassischen repräsentationsmodi verhandelten oder erzählten geschichten im focus der untersuchung.
