Ich will auf dem Theater Geschichten erzählen über Figuren und ihre Kämpfe, die ans Eingmachte gehen – für die Figuren auf der Bühne aber auch für die Zuschauer.
Mich reizen Figuren, die Grenzen überschreiten. Grenzen von Gesetz, Moral und Ordnung, Grenzen der Vorstellungskraft bis hin zu den Naturgesetzen. Mich reitzt darin der unbändige Wille dieser Figuren. Sie versuchen, ohne daß sie sich dessen bewußt werden, den Tod zu überwinden.
Der unbändige Wille dieser Figuren macht sie unsterblich: Antigone und Ödipus, Macbeth, Romeo und Julia, Hedda Gabler und Peer Gynt, Ivanov und Nina, Luise Miller, Ferdinand und Maria Stuart.
Komik und Tragik sind für mich untrennbar ineinander verwoben. Der Humor der Figuren ist ihr Triumph über den Tod.
