Ich bin ein Mensch, der die künstlerisch-kreative Ausübung braucht wie die Luft zum Atmen. Dabei steht das Ausprobieren und Sich Weiterentwickeln im Vordergrund. Ich versuche mich in möglichst vielen Genres, und experimentiere gern mit (für mich) neuen Formen. Ich sehe mich als stetig Lernende/r , jede Produktion ist ein Versuch und die notwendige Vorbereitung für die nächste.
Besonders fasziniert mich das Objekt- und Figurentheater, eine Welt, die so reichhaltig und faszinierend ist, dass ich wohl noch lange für ihre Eroberung brauchen werde. Auch Rhythmus und Melodie im Zusammenhang mit Text(sprechen) ist für mich ein spannendes Feld.
Die Versionale ist für mich eine Herausforderung; die Aufgabe, ein Stück in 18 Minuten zu packen, ist für mich eine willkommene und spannende Gelegenheit, meine Experimente in einem konkreten Zusammenhang umzusetzen.
Bereits beim Regiefestival 2009 habe ich versucht, Aspekte des von mir sich entwickelnden Lyrischen Theaters umzusetzen. Mittlerweile – und nicht zuletzt durch den Bakchen-Inszenierungsversuch – konnte ich Form und Inhalt des Lyrischen Theaters präzisieren. 2010 will ich versuchen, die Idee als Gesamtkomplex vorzustellen.
Theater machen ist für mich eine Chance, das Erwachsenwerden noch eine Weile hinauszuschieben. Bis jetzt ist es mir erfolgreich gelungen…
