Ich erzähle Geschichten.
Mein Regieansatz? Das ist er. Das und, dass jede Geschichte ihren Erzähler braucht. Figuren
finden, Improvisieren, Eckpunkte festlegen. Details sind mir wichtig, Sprache und Kontext.
Dabei soll der Abend nie gleich sein, aber immer das Gleiche.
Vor einer Produktion möchte ich wissen, warum ich ein Stück inszeniere. Dieses ‘Warum’,
meine ganz persönliche Agenda zu kennen, ist mir wichtig – bei freigewählten wie
zugeteilten Stücken. Von diesem Ausgangspunkt aus mache ich mich auf, das Stück
gemeinsam mit den Schauspielern zu entdecken, ihnen – ohne die Zügel aus der Hand zu
geben – größtmögliche Freiheit zu geben. Mein Ziel ist nicht ein vorgefertigtes Ergebnis,
sondern eines, dass sich unter Nutzung aller vorhandenen Energien entwickelt hat.

